Als chlys Chind han i gmeind, z'Blickfäld wammu hie heig, syg die ganzi Wäld. Der Himel ischt na mym Verstand zringsetum uf d'Bärga aha chon. Ob er dert aggrysnägelleta syg ol was, bin immu nid druberchon. Aber due hed mer due eis d'Mueter erklärd, d'Wäld syg vil greser. Das gang den da no wyt dir z'Tal uusi, und hinder denen Bärgen wohnen den o no Lyt, u da sygen den no viil greseri Derfer wan Gimelwald, und a sumen Orten sygen ganz gross Stedt, wan mengs tuusig Lyt wohnen. I weis nimme, ob das mi hed gfreud, aber emel Gwunder han i uberchon, u den hed mu aaggfangen allergattig frägen.I bi schon im vierte Schueljahr gsyn, wan i mid dem Aetti afeneis han uf Inderlachen uusi terfen mid dem Zug. My Verstand hed fascht nid nahimegen, als z'gguggen, wan da anes ischt verbygschnuussed. Uf Inderlachen hed mi geng tiecht, der Aetti loufi der lätz Wäg, und in denen äbene Strassen ohni Steina han i i'mmyne ggnaglete Schuenen fascht nid chennen gan.
D'Hyser und als ischt eso firnäms gsyn. De Ggaffee heis eim inem wysse Chachtelli bbracht anstatt inem rotbruunen, chachtelhärdigen. Uf Gimelwald ischt alls in der Ornig gsyn. D'Hyser syn alli fascht glych bbuwwni gsyn, e Stuba und e Chuchi, es Gaden und e Chäller u' nno e Siwstall und en Holzschärm anem Ort aabbuwna. Der Abtritt ischt im Holzschärm ol uf der Louben uusi gsyn. Ufem Dach sy'Schindli gsyn u Schwär steina, wägem Fehnd.I weis nid, wemengs hundert Meter Rehri dass hyt brucht fir inem Huus z'Elektrischa, z'Wasser u z'Abwasser yzrichten, alben ischt mu ohni uuschon. Z'Wasser hed mu bim Trog greicht u z'Abwasser hed mu iz Senkloch gschitted uusi vorem Huus. O fir d' Petrollampa in der Stuben u fir z'Chuchilämpli hed mu ekeinner Rehri bbruucht. Z'Mannevolch hed puured u z' Wybevolch ghuushalted unno bis in alli Nacht inhi Socke bbiesst u ggschpitzled. Gält hed mu nid vil z'gsehn uberchon. Wemmu im Herbscht hed chennen es Tierli verchoufen, hed mu fir z'erschta miessen den Bärezys uf d Poscht bringen, u wwen der Aetti zMärt ischt, hed er no z'Neetigschta kouft fir d' Huushaltig. Epa fir d'Muetter es Gloschli. fir z'eint ol ander niw Schueh u fir nen Bueb es Paar Hosi. Flicht no es niws Vollschoub, fir d'Milch z'richten und en Chalbermagen fir Chasleb aazreisen. Zlescht ischt alben nimme vil bliben vom ganzen Erlees. Wen er den epa no hed es Paar Servela vermegen, den hed ys das scho fascht es Feschtmahl tiecht. Mier hein albe starch miesse teilen, mier syn äbe mmengs gsyn.
Z'erscht Fädli wan der Ätti hed vermege z'choufen, ischt nid viil greeser gsy wwan e Chatz. Är heds bis i d'Stuba bracht firs ys z'zeigen. Da hed mu due lang miessen hirten, bis dass hed Brate ggän.
Im Winter ischt z'Mannevolch alben uf Miren ga'Schnee schoren, fir epes z'verdienen. Wes vil hed gschnyd, heis de'Rrenn vom Allmihubel aha miessen uusschoren, d' Yschbahn abschoren, u'mmengescht d'Bahllinia bis i z'Gritsch uusi. U fir z'gmeiwärchen heis miessen de Wwäg uf Mire wwuehi u dän i z'Tal inhi u bis i d'Rufeni ahi uusschoren. Mid däm Gält hed mu den umhi epes vom Neetigschte chenne zalen. Meischtens sy d'Rächnegi scho llang da gsyn-, ob mu z Gält hed käben fir si z'zalen. Mu ischt eifach geng gneeta gsyn.
Der Aetti hed o no epes zimmered, wen epes ischt z tue gsyn, aber der Lohn ischt o fir ne Zimmerman grysli chlynna gsyn. D' Froui u d` Techteri hei viil gspitzled. Den hed mu wenigschtens Bargält käben. Aber äs ischt o vorchon, das mu z'Brod und anderi Läbesmittel hed miessen dings nähn. Mu heds den albe'zald, wemmu z'nächschtmal hed chennen en Ankenballa verchoufen ol we' d'Muetter hed chenne z'Gschpitzel abliferen im Depo bir Frou Rouh im Grund ahi. Vor der Wiehnacht hed si alben psunders neetigs käbe'mmid Spitzlen, si hed albe chuum no Zyt käben in der Ornig z'znachten. Dervor ob mier andere sy fertig gsyn, hed si schon en Egge' vom Tisch abputzt, z'Spitzelchissi drufgstelld und ischt umhi derhinder. Abrummen und abwäschen hein de mmier Chinder miessen. Mier hein uberhoupts jahruus und yn vil miessen hälfen. Jedi Wucha hed eis vones i'Stächelbärg miessen gan en Hutta volli Brod reichen, wils dert e'Fyfer ischt billiger gsy'wwan uf Miren. Da hed mu im beschte Fall dry Stund bbruucht, aber mengescht heds eina verfolged, wemmu hed welle pressieren. Wemmu ischt ahi chon, ischt der Beck afen am Teig chnätte gsyn. Den hed mu miesse wwarten, bis das z'Brod ischt fertig gsyn". Den hed mu gwisst, jetz sys den daheimen abereis nid zfriden mid mer. Aes hed den albe gheissen: "Wa bischt jetz aber eso lang gsyn," Mu hed-den albe'gseid: "Niena".
Hunger hed mu mengescht o uberchon, den hed mu en Bitz vonem Breetli abgschrissen. Das heis eim den daheimen o nid grad gschetzt. Mengescht hed mus mid andere Chinde preicht, wan o syn gan Brod reichen. Den hed mu enandere versuumd" hed umhagsuegged, u den isch den albe' fyf Stund gangen, bis das mu umhi ischt hei chon. D'Muetter hed den alben Angscht käben, äs syg eim epes passierd. En Brueder von ira ischt drum eis, waner o ischt gan Brod reichen, bim Steischlag ubere Wwäg uusi troled, uber die Felsblatti ahi bis a' d'Litschena bin eim Haar bis in "Glunten'.' Aes ischt es Wunder gsyn, das er das hed uberläbt. En fremda Heer hed nen emmueha tragen und hein bis uf z'Chapelli bbracht. Aes ischt schon e'gfährlecha Wäg gsyn. Bim Steischlag und i' Rrufenen ischt Steischlaggfahr gsyn und im Winter Louigfahr.
Im Summer hed mu alben am Aben i'Schilt wuehi miessen ga'Mmilch reichen u dem Aetti, wan ischt Schilthirt gsyn, Brod bringen. Da isch mier emel o eis passierd, das i z'Brod im Tuutelli ha'vergässen. Wan i bin heichon u d' Milch ha' ggleest, ischt z'Breetli unna drin yggweichts gsyn. Da hed mi d' Muetter o nid ggriemd. "Du chaischt de, später eis niena sy, wwe du nid besser chaischt den Grind bir Sach han" heds den alben i'selcher Zyt g'heissen. Der Aetti hed ohni Brod miessen uuschon, är hed epa es Schnäfi Reeschti gmacht ol es paar Herndleni.
Viil heimmer mid Gmies uf Mire mmiessen i d Hotäl. Das heimmer nid gäre' ggmacht. Wes ischt pschtellts gsyn, isch no ggangen. Aber ga frägen: "Wellted iehr en Hutta volli Salat, Spinnet ol Lattlech," das ischt es zwider gsyn. Aber gar unerchant gued gschmeckt heds alben in denen Hotälchuchenen, eso ganz anders wan daheimmen.
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E' Zyt lang hed den o geng eis vones zun Geisställen inhi miessen ga Geiss mälchen. Da hed mu de ggmacht, das mu am Aben echlein z'zfriej ischt inna gsyn, den heimmer dem mid andere Chinden no echlei chenne plinzen ol in Geisställenblatten umhachlätteren, bis das der Geishirt mid synner Härd ischt us der Sefenen uusa chon. I bi'schon im erschte Schueljahr ga d' Geiss mälchen, we' suscht niemmen hed derzyt käben, den hed den albe d'Fluepeetsches Adela, ysi Nachpyri" no miessen ga' gschouen, ob i si gued heig uusgmolchen.
Am Morge vor der Schuel heimmer uberal miesse wwischen, Härpfel wueha gräche' fir z' Mittag und allergattig vorbereiten, das d' Muetter ehnder hed a'z' Gschpitzel chennen.
Härpfel heds all Tag meh wan numen eismal ggän. Zum z'Mittag hed mu Gmies derzue käben, Chabes ol e Chollerafa, Fisel, Riebleni, Lattlech ol was mu suscht no im Garten hed chenne pflanzen. Mid Fleisch isch sparsam zue und här gangen. Zum Zaben heimmer der Winter diir meischtens, fir Brod z' sparen ufem Ysenofetechel gsotten Härpfel brätled u derzue hed mu es Bitzli magera Mutschler käben. Wil mu de' Chäs hed miesse sparen, heds de'mmengescht gheissen, mu chenn en grossa zunem chlynnen. Zum z'Nacht isch glouben i im ganzen Dorf Bruuch gsyn, das mu hed gsotten Härpfel käben. Meischtens heds umhi Mutschler ggän derzue ol Ziger u'mmenggescht no echlei'Ggonfityren, aber die hed mu de' mmiesse' sparen. Die hed d'Muetter scho'sälber koched, aber äs hed gar viil Zucker bbrucht, u dän hed mu fascht nid vermegen, u d'Heiteni, d'Gryfli u d'Hinteni wammu hed zämeggläsen, hed mu o ehnder miesse' verchofe' fir Brodgält.
Wes näb aller anderen Arbeit no epes hed ggän, psunders im Winter, den hei'mmier o miesse' spitzlen. Aber därbie han i nid viil Uusduur käben. Sobald das i ha'chennen, bin i ab, uf der Ggischterschuflen ga'ryyten ol mid enem Gartenhagschijelli ga' schyfahren. Halbszyt hed der Aetti u'mmynner Brieder uuswärts gwärched ufem Land ol im Wald, den hed mu ne' mmiesse' z'Ässe' tragen. Ufem Heiwwäg hed mu no grad en Hutta volli Tannzäpfi ol suscht Abfallholz miesse' zämelläsen und heitragen. Wen es de' d'Muetter, wemmer syn hei' chon, hed es Minzetäfelli ggän ol en halba Epfel, de' sy' mmer fynechlein glicklech gsyn.
Im Herbscht ischt mu gan heitenen u gryflen uf Busen, i d'Sefena und i Schilt. Meischtens ischt mu es paar zäme'ggangen, den heds e'lluschtegea Tag ggän. Bereni hed mu aber meh zämebbracht, wemmu ischt einzig gsyn ol hechschtens sälb zweit. In der Sefenen hed mu enand alben Angscht ggmacht wäge' Schlangen, bis das mu chuum no hed terfen es Beri abläsen. Uf Busen und im Schilt gits e keiner Schlangi. Uf Busen heig si e'Kapuzyner verbannd. Im Schilt heimmer eis de' Puggelsack u de' Chessel nimme gfunden, wa'mmer hein under ne'Trosla zuehi ggschtelld käben. Eis hed zlescht inhi miessen i Chiespitz, uberen Bach uber u dir d'Gimmellenwweng uusi u von dert anha gguggen, due heds die Sach gsehn und hed den andere' chenne' tyten, waa dass miesse' suechen.
Die Fremden, wan uif Mire' syn i d' Ferie' chon und hie syn umeand gspazierd, hei' mmier faschtgar als Wäse' vonem andere' Planet aaggsehn. Mier hein ys nid chenne' vorstellen, das die o epes wärchen und ihres Gält o ufenen Art miesse' verdienen. Den heis den gar firnäm prichted. Das hei'mmier den albe'probierd nahi zmachen. Das hed de' fyneso es Ggwaschel ggän.
E'scheena Bruch ischt albe' z'Aabesitze' ggsyn. Si hei' nno Zyt käbe' fir setigs. I bsinne' mmi no gued, wen albe' Schuelwueltsch ischt zun ys chon. Was där alben hed fir Mischterleni u Sache'ggwisst z'erzellen! Mengescht syn eim schier d'Haar z'Bärg gstanden. Mu hed fascht nimme terfe' d'Fiess underm Tisch han. Mu hed d'Bein aazogen und ischt froh gsyn, das mu fir des Abets nimme hed uusi miessen i d'Fyschteri. Nid das mu alls hed ggloubt, aber mu hed doch es Bitzelli Reschpäckt käbe' vor eltere'Llyten.
Wen eper ischt gstorben, hed mu si im Summer ahitragen i Stächelbärg und im Winter hed mu si gschlittned. Von dertuus ischt mu mid dem Lychewwagen uusi bis uf Luutebrunnen. Da ischt aben der alt Tschuudihänsel cho'mmid dem Ross ol aber der alt Guntern Franz.
Bim Truurhuus hed der Lehrer z'Lychengebätt käben u'gly nache'nnynen hed mu miessen uufbräche'fir um zwelfi ufem Fridhof z'syn. Bis das mu umhi ischt daheime'gsyn, isch Aabe'wworden. Mu ischt o no viil z'bredig uf Luuterbrunenn, natyrlech o z'fuess, da hed mu o den ganze'Tag bbrucht derfiir. Gued vier Stund hed mu miesse lloufe' fir beid Wäg. In ysee'steinigen Ächerlenen heds geng murb, guet Härpfel ggän. Suscht hed mu no Chollerafi, Chabes, Salat, Lattlech, o Chruudstila, Riebleni u Fisel pflanzed. Mid Bohnen u Tomate' symmer de'mmengescht z'lärem uusgschliffen. Mu ischt gleitig zfride'gsyn u dankbar fir jedes Freidelli. Zerschtescht hätt eim als greesers Schuelmeitschi z'Gwand nid eso rächt passt. Der Aetti hed geng eppes Bravs kouft, u das hed mu de' llange miesse' tragen, o wes d'Schnydera hed verpfuschts käben.
Eso ischt Jahr um Jahr vergangen, und i bi us der Schuel chon. Dennzumal hed mu nid viil anders gwisst, wan das mu afen es Jahr i z'Wältscha geid. Gfreud hed mu sich dadruuf niid. Vorallem heds eim Chummer gmacht, ob mu den ächt anem fremden Ort sy'Sach imstand syg in der Ornig z'machen. Mu hed scho'zum voruus druuf planged, das mu gly umhi chenn heichon.
Wemmu de'nnachenem Jahr ischt heichon, hed eina hie als grysli stotzigs tiecht u steinigs. Bi fremde' Llyten ischt alls gäbiger aaggreisets gsyn u'mmu heds mid mengem ringer käbe'zum wärchen, aber oh, wie ischt mu gären umhi hein in die nideri Stuba u die fyschteri Chuchi. Aber lang hed mu nid chennen daheimen blyben, gly heds gheissen, mu miess umhi eppes ga'verdienen, bim Puuren gseij zwenig uusa fir die ganzi Familia.
Us Errinerege' vom
Berna Gryttli
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